Ein Kurzporträt


Wer Saskatchewan durchfährt wird, unschwer an einen Westernfilm erinnert. Sanfte Hügel, Salbeisträucher – am Horizont eine Büffelherde oder wilde Pferde. Dieses Bild bietet sich beidseitig neben dem Trans Canada Highway. Die Prärieindianer waren hier zu Hause und Millionen von Bisons, bevor der „weiße Mann“ kam. Mit weniger als 2 Einwohnern pro Quadratkilometer hat Saskatchewan eine extrem niedrige Bevölkerungsdichte, dafür aber auf einer Fläche von über 650.000 Quadratkilometern viel Natur. 13,2 Prozent der Bevölkerung sind Indianer. Die Spuren und Geschichten der Ureinwohner und europäischen Siedler kann man sowohl in beiden Provinzen und vor allem in den Hauptstädten Winnipeg und Regina gut verfolgen.


Beispielsweise im Lower Fort Garry, 32 Kilometer nördlich von Winnipeg. Das Fort ist die einzige noch intakte aus Stein gebaute Pelzhandelsstation in ganz Nordamerika. In Regina befindet sich die Ausbildungsstätte der kanadischen Polizei. Jeder Polizist, der die leuchtend rote Paradeuniform und die braunen Schaftstiefel tragen darf, muss die Ausbildung in Regina durchlaufen. Das neu gebaute „RCMP Museum“ ist ein echter Geheimtipp.


Halifax bei Nacht

Wildlife – wie Bisons, Bären, Wölfe, Elche und Kojoten kann man vorallem im „Riding Mountain Nationalpark“ beobachten. Wer ein echtes Highlight sucht, der sollte einen Ausflug in den Norden von Manitoba in seine Reiseroute einplanen. An der Hudson Bay gibt es eine der ganze wenigen Plätze auf dieser Welt, wo man als Tourist die Möglichkeit hat, Polarbären und Belugawale zu beobachten.


Bereisen Sie die Prärie Kanadas und spüren Sie den Hauch von Abenteuer und unendlicher Weite!

Zentralkanada


Völlig zu unrecht werden die Prärie Provinzen Kanadas touristisch von den europäischen Anbietern etwas „vernachlässigt“. Gerade die Provinz Manitoba hat viel mehr zu bieten, als Kornfelder und Weideland. Für die Indianer hatte Manitoba etwas Magisches. Als die Landschaft vor Jahrtausenden von der Eiszeit geformt wurde, entstanden mehr als 100.000 Seen und die Wellen an den Ufern verursachten ein geisterhaftes Geräusch. Die Urbewohner des Landes hörten darin Manitu, den Großen Geist, seine Trommel schlagen - so kam Manitoba zu seinem Namen.



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